Tiere und Natur in Argentinien

Affen im Norden, Pinguine im Süden!

Die Tier- und Pflanzenwelt  ist Argentinien so unterschiedlich wie das Land „lang“ ist. Das bedeutet, dass von Norden bis Süden völlig unterschiedliche Planzen gedeihen. Ebenso variiert der Lebensraum der Tiere entlang der Länge des Landes sehr stark, denn im urwaldartigen Teil Argentiniens treffen Sie auf die klassische in den Tropen beheimatete Tierwelt. Weiter im Süden watscheln Pinguine und Seelöwen an den Besuchern vorbei.

Tierbeobachtung im Reiseland Argentinien

Welche Tiere Sie in Ihrem Urlaub sehen werden, hängt von Ihrem Zielgebiet ab. Jede Reiseregion beherbergt die für ihren Lebensraum typischen Tiere.

NordenPampasAndenPatagonienKüstengebiet/FeuerlandGiftige Tiere
Im argentinischen Norden, ein regenwaldreiches Gebiet, trifft man folgende Tiere:

  • verschiedene Affenarten
  • Jaguare, Pumas, Ozelote, Tapire, Nabelschweine
  • Waschbären, Nasenbären, Ameisenbären
  • Reptilien wie Schlangen und Aligatoren
  • Vogelwelt: Kolibris, Flamingos und Papageien
  • In den Flüssen findet man neben vielen anderen Fischen auch Piranhas.
Die Pampas, die subtropische Grassteppe im Osten, beherbergt Tiere, die eine offene Graslandschaft bevorzugen:

  • Gürteltiere
  • Mähnenwölfe
  • Pampasfüchse
  • Pampaskatzen
  • Pampashirschefd
  • Nandus
  • Falken und Reiher
Das westliche Argentinien wird von den Anden beherrscht. In dieser kargen Region leben:

  • Lamas, Guanakos, Vikunjas und der Andenkondor
  • Raubtiere wie die Bergkatze, der Puma und der Andenschakal
  • Flamingos nahe der Salzseen
Der Landstrich Patagonien ist grundsätzlich dünn besiedelt in Bezug auf die Tierwelt. Man findet im Landesinneren eine Tiermischung aus Anden und Pampas:

  • Pumas, Nandus und Guanakos; der Pudú (ein kleiner Hirsch der südlichen Anden)
Im Küstengebiet Patagoniens sowie auf Feuerland leben:

  • Magellanpinguine, Seebären, Mähnenrobben, Seelöwen und See-Elefanten
  • Im Wasser: Südkaper, Orcas , Delfine, Seehechte, Sardinen, Makrelen und Dorados
Giftige Tiere, und zwar Schlangen und Spinnen, gibt es zwar in Argentinien. Doch Angriffe auf Menschen sind extremst selten.

    • Korallenschlange: Bisse sind extrem selten, tötet mit Nervengift, beheimatet in feucht-warmen Gebieten
    • Riesen Korallenschlange: beheimatet im südlichen Argentinien
    • Argentinische Korallenschlange: nördliches Argentinien (Santa Fe, Mendoza, Formosa)
    • Gemalte Korallenschlange: im feuchtwarmen Nordosten (Misiones)
    • Weiterhin gibt es Giftschlangen in Entre Rios, Correintes, Süd-West Misiones)
    • Eine Unterart der Lanzenotter findet sich in La Rioja, La Pampa, Cordoba, San Luis, Mendoza, Catamarca, Santiago del Estero, Tucumán, Jujuy, Salta, Formosa, Chaco, Santa Fé, Corrientes and Misiones und Rio Negro
    • Bananenspinne: nördliches Argentinien

Pflanzen und Natur im Reiseland Argentinien

Je weiter Sie von Nord nach Süd fahren, desto mehr verändert sich das Grün um Sie herum. Vom tropischen Regenwald im Norden über die kurzgrasige Steppe der Pampa, den gewaltigen Gletschern im Westen bis hin zu den eisigen Fjorden der antarktischen Vorlandgebieten.

NordenSüdostenPatagonienAnden/FeuerlandNordanden
Argentiniens Vegetation im Norden: Im tropischen und subtropischen Regenwald wachsen typische Tropenpflanzen wie etwa Rosenhölzer, Guajakholzbäume, Palisander und Quebracho-Bäume, und Palmen. Der Gran Chaco, zentraler Norden, ist savannenartig von Trockenwälder, speziell von Algarrobo-Bäumen und Dornbuschsavannen durchzogen.
Argentiniens Südosten: Die Pampa ist eine baumarme, grasige Weite mit verschiedensten Gräsern. Wanderer laufen unter Eukalyptus, amerikanischen Platanen und Akazien durch. Der langgezogene Landstreifen Patagonien ist ebenfalls fast baumlos und größtenteils grasbewachsen mit krautartigen Sträuchern und Gewächsen.
Der langgezogene Landstreifen Patagonien ist ebenfalls fast baumlos und größtenteils grasbewachsen mit krautartigen Sträuchern und Gewächsen.
Mehr Baumvegetation, vor allem Nadelwand, findet man in den südlichen Anden und auf der Insel Feuerland: Fichten, Zypressen, Kiefern und Zedern. Ebenso die südlich beheimatete Araucaria, auch Schlangenbaum oder Affenschwanzbaum genannt, nahe der chilenischen Grenze.
Wer in die trockenen Nordanden fährt, trifft zumeist auf anspruchslose und „dankbare“ Kakteen und Dornsträucher.

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Argentinien

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