Patagonische Landschaft

Patagonien

Und am faszinierendsten Ende der Welt erwarten Sie Pinguine!

Reiseland Patagonien – das bedeutet Leere, weite, öde Pampas, lange Wege, menschenleeres Gebiet und unbeständiges windiges Wetter. Warum sollte man sich diesen Strapazen aussetzen und Ende der Welt besuchen?

Besondere Reiseorte und Ausflugsziele

Patagonien eignet sich für alternativen, umweltfreundlichen Modus der Fortbewegung wie Trekking, Reiten, Wandern oder Radfahren. Da die einzelnen Ausflugsziele aber sehr weit voneinander entfernt liegen, benötigt man auf einer Rundreise mindestens einen Mietwagen. Wer viel Zeit hat, nimmt einen Bus (je nach Entfernung bis zu 20 Stunden Fahrt). Wer etwas luxuriöser reisen will, bewältigt die größten Strecken mit einem Inlandsflug. Seelöwen und Koromorane im Beagle Kanal

  1. Halbinsel Valdes an der Atlantikküste
  2. Los Glaciares: Gletscherwelt westlich an der Grenze zu Chile
  3. Ushuaia: die südlichste Stadt Argentiniens, der Vorhof zur Antarktis
  4. Beagle-Kanal: Seelöwen und Pinguine
  5. Nationalpark Feuerland: Kanutouren durch eine glasklare Berg- und Seenwelt mit Feucht- und Regenwald

Rundreisen durch Patagonien

Routen, Touren durch dieses riesige patagonische Gebiet unternehmen Sie am einfachsten in der Gruppe mit einem fachkundigen Reiseleiter. Folgende Tourenvorschläge mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad haben wir für Sie ausgearbeitet:

Klassische Reiseroute durch Patagonien verläuft von Buenos Aires im Norden über Puerto Madryn nahe der Halbinsel Valdes bis zur südlichsten Spitze Ushuaia wieder rauf zum Nationalpark Los Glaciares und von dort aus weiter gen Norden nach Bariloche.

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Lage und Größe Patagoniens

Wo genau liegt eigentlich Patagonien? Völlig exakt lässt sich dieses 3000 Kilometer lange Gebiet gar nicht eingrenzen, zumal die Region auch ins benachbarte Chile hinüberreicht. Grundsätzlich bezeichnet man den gesamten südlichen Zipfel Südamerikas als Patagonien. Das südliche Drittel von Argentinien besteht quasi nur aus dieser einsamen, schönen „weltfernen“ Reiseregion und besitzt Patagonien auch auch einen riesigen Küstenstreifen zum Atlantik hin, der das Areal für Meerestierfreunde interessant macht.

Landschaft in Patagonien

Die landschaftlichen Formen Patagoniens sind so vielfältig wie die Region groß ist. Durch die enorme Länge „von oben nach unten“ durchleben Besucher auch unterschiedliche Wetterformen. Grundsätzlich liegt Patagonien in der gemäßigten Klimazone mit ein wenig subpolaren Einflüssen ganz im Süden Richtung Antarktis.

Steppe, Vulkane, Atlantikküste, Gletscher  und subantarktische Inselwelt

Patagonien umfasst den südlichen Teil der Anden sowie (Halb)Wüsten, Steppen und Grasland mit den berühmten Südbuchenwäldern. Ansonsten ist die Landschaft überwiegend von steppenartigen Ebenen geprägt, den sogenannten Pampas. Im Süden befindet sich die subantarktische Inselregion Feuerland. Im Osten wird Patagonien über die gesamte Länge vom Atlantik begrenzt.

Im Westen an der Grenze zu Chile liegt der knapp 3.500 m ARGPOFe Vulkan Tronador. Sein Name rührt vom lauten Lawinengrollen und Abbrechen der Eisbrocken in Richtung Tal her: span. „der Donnernde“. Inzwischen ist der Vulkan nicht mehr aktiv, wird aber von acht Gletschern bedeckt. Einer von ihnen gilt aufgrund seiner dunklen Farbe als Sehenswürdigkeit: Ventisquero Negro (span. „schwarze Schneewehe“), der noch Erde und Sedimente aus seiner Entstehungszone birgt. In diesem Gebiet befinden sich weitere faszinierende Gletscher für Bergsteiger sowie Bergbewunderer.

Klima und Reisewetter in Patagonien

Regen und Wind in Patagonien

Regen? Fehlanzeige! Der argentinische Teil liegt im regengeschützten Teil der Anden. Wolken vom Pazifik kommen nicht über das Gebirge und deshalb ist es dort sehr trocken. Der wenige Niederschlag verteilt sich gleichmäßig über das Gebiet und nur im südlichsten Teil Patagoniens muss an 5 von 6 Tagen mit Regen gerechnet werden. Zu jeder Jahreszeit kann in Patagonien außerdem ein kräftiger Wind wehen, daher ist eine warme, winddichte Jacke Pflicht!

Warme und kalte Regionen in Patagonien

Perito Moreno GletscherGrundsätzlich ist Patagonien eher ein frisches bis kaltes Reiseland und nur der wärmste Monat, der Januar, schafft es knapp über die 10°Celsius-Marke. Für die restlichen elf Monate im Jahr gilt: Frost ist jederzeit möglich!

Die südlichen Patagonischen Anden – quasi ganz unten Richtung Chile – gehören zum kaltgemäßigten Teil des Kontinents, während das übrige Patagonien größtenteils zur warmgemäßigten Zone gehört. Und so verhält es sich auch mit den Temperaturen: Wenn Sie Ihre Tour im Norden starten, ist die Luft im argentinischen Sommer mit durchschnittlich 20°Celsius noch recht angenehm. Richtung Süden wird es dann zunehmend kälter.

Wann reist man also am besten nach Patagonien?

  • Der argentinische Sommer, also Januar +/- 1 Monat, ist die wärmste Reisezeit, vor allem für Touristen Richtung Südspitze. Auch fürs Wandern, Trekken und Walbeobachten in Patagonien ist der Sommer die beste Reisezeit.
  • Wer hauptsächlich im Zentral- oder Nordpatagonien unterwegs kann, kann seinen Zeitraum rund um Januar ruhig vergrößern und von Oktober bis April reisen.

Tiere in Patagonien

Tiere zu Land und Luft sind etwa das lamaähnliche Guanako, der flugunfähige Nandu, der Andenschakal, der patagonische Skunk, der Südandenhirsch und der Andenkondor. Außerdem lebt hier die südlichste aller Schlangenarten, die Lanzenotter.

Tiere zu Wasser: Zu den beeindruckendsten Meeres- und Wassertieren gehören Flamingos, die Südlichen Glattwale, Magellanpinguine, Orcas (Schwertwale), Delfine und See-Elefanten. Die Valdés-Halbinsel ist ein bedeutendes Naturreservat für diese Arten.

Anreise nach Patagonien

  • Am einfachsten reist man über die geteerte Ruta Nacional 3 an, über die man alle patagonischen Ziele via Auto erreicht.
  • Fliegen ist wegen den großen Distanzen einfacher.
  • Direktflüge gibt es ab Buenos Aires, Aeroparque Jorge Newbery.
  • Wer von einem anderen argentinischen Flughafen nach Patagonien fliegt, muss in  Buenos Aires umsteigen.
  • Günstige Flüge gibt es von El Palomar nahe Buenos Aires bei LADE.
  • Wer mit dem Bus durch Patagonien fährt, fährt von der Hauptstadt über Bahía Blanca – Trelew – Río Gallegos und Jujuy – Córdoba – San Antonio Oeste – Trelew – Río Gallegos.
  • Wer ins westliche Patagonien fährt, reist über die Stadt Neuquén an.
  • Direkte Busfahrten von Buenos Aires oder Cordoba aus gibt es auch in die wichtigsten Touristenorte.

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