Klima

Argentinien hat, wegen seiner weiten Nord-Süd-Ausdehnung, die nur noch von Chile und Brasilien sowie den USA übertroffen wird, eine große Vielfalt an Klima- und Vegetationszonen.

Der äußerste Norden an der Grenze zu den tropischen Regenwäldern von Brasilien, Paraguay und Bolivien, während der äußerste Süden subpolares Klima.

Argentinien hat somit, von tropischen über subtropische Gebiete im und einer ausgedehnten gemäßigten Klimazone bis hin zu kalten Klimaregionen im Süden und in den Anden, nahezu alle Klimazonen in einem Land vereint.

Das Land wird oft in vier klimatische Hauptregionen unterteilt: die Pampas im östlichen zentralen Argentinien, das Nordöstliche Binnenland, den Westen sowie den Süden mit Patagonien und Feuerland.

Klimadiagramm Buenos Aires (CC BY-SA by Hans-Peter)

Klimadiagramm Mendoza (Westen; CC BY-SA by Hans-Peter)

 

 

 

 

 

Klimadiagramm Salta (Nordwesten; CC BY-SA by Hans-Peter)

Klimadiagramm Ushuaia (Süden; CC BY by Geoklima - Hedwig in Washington)

 

 

 

 

 

Grundsätzlich ist es in Argentinien von November bis März am wärmsten und im Juni bzw. Juli am kühlsten.

Der Nordwesten des Landes ist im Bereich der Anden trocken mit einer kurzen Regenzeit im Sommer. Dort befindet sich die Hochwüste Puna, deren Westen zu den regenärmsten Gebieten weltweit zählt, sowie der steppenhafte, unfruchtbare Monte am Fuß der Anden in den Provinzen Mendoza, San Juan und La Rioja.
Die Temperaturen im Sommer können bis zu 27 °C (abhängig von der Höhenlage) erreichen und die Winter sind kühl mit Höchsttemperaturen um 10 °C.

Die Osthänge der Voranden beherbergen subtropische Nebelwälder in den Provinzen Tucumán, Salta und Jujuy, die im Sommer wegen des Niederschlags der feuchten Ostwinde sehr regenreich, im Winter aber relativ trocken sind. Nach Osten hin schließt sich der Gran Chaco im zentralen Norden an, dessen Niederschläge sich auf den Sommer konzentrieren. Das Gleiche gilt für die Region der Sierras Pampeanas in Zentralargentinien.

Der Nordosten sowie die Pampa-Region sind ganzjährig feucht, wobei die höchsten Niederschlagsmengen im subtropischen Regenwald der Provinz Misiones auftreten.

Der Süden Argentiniens (Patagonien) liegt in der Westwindzone, weshalb dort der Westen mehr Niederschläge aufweist als der Osten. Die Anden unterliegen einer andauernden Feuchtigkeit und die Temperatur ist kühl gemäßigt. Das Gebirge ist eine Barriere für die feuchten Pazifikwinde, so dass das östlich anschließende patagonische Schichtstufenland sehr trocken ist und eine Halbwüste aufweist. In dieser Region bestimmt der regelmäßig, alle ein bis zwei Wochen vom Südwesten her, wehende Pampero-Wind das Klima.
Ein Sonderfall ist das Klima im südlichen Teil Feuerlands mit kühlem ozeanischem Einfluss, das wegen der dort fehlenden Klimascheide der Anden sowohl pazifische als auch atlantische Einflüsse auf das Wetter hat. Dort sind die Niederschlagsmengen vergleichsweise hoch und die Temperaturen weisen eine geringe Abweichung zwischen Sommer und Winter auf, mit Maximaltemperaturen von 14 °C im Sommer und maximal 4 – 6 °C im kältesten Monat.

Klimatabelle Buenos Aires

Klimatabelle Buenos Aires


 

Das Reise-Wetter in der Hauptstadt Buenos Aires
Heiter
Morgen
Heiter
Höchsttemperatur 24°/Niedrigste Temperatur 14°
0%
Heiter
Sonntag
Heiter
Höchsttemperatur 28°/Niedrigste Temperatur 17°
0%
Teils Wolkig
Montag
Teils Wolkig
Höchsttemperatur 23°/Niedrigste Temperatur 11°
0%
Heiter
Dienstag
Heiter
Höchsttemperatur 22°/Niedrigste Temperatur 14°
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Heiter
Mittwoch
Heiter
Höchsttemperatur 27°/Niedrigste Temperatur 17°
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Heiter
Donnerstag
Heiter
Höchsttemperatur 27°/Niedrigste Temperatur 17°
0%
Teils Wolkig
Freitag
Teils Wolkig
Höchsttemperatur 27°/Niedrigste Temperatur 17°
0%
Teils Wolkig
Samstag
Teils Wolkig
Höchsttemperatur 27°/Niedrigste Temperatur 17°
10%

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