Flora & Fauna

Iguazú-WasserfälleEntsprechend der sehr unterschiedlichen Klimazonen Argentiniens variieren auch die Vegetation und Tierwelt sehr stark.
In den einzelnen Nationalparks kann man diese Vielfältigkeit bestaunen.

Flora im Reiseland Argentinien

In den warmfeuchten tropischen und subtropischen Regenwäldern im Norden gedeihen tropische Pflanzen, wie Rosenhölzer, Guajakholzbäume, Palisander und Quebracho-Bäume, aber auch Palmen.

Der ebenfalls im Norden befindliche Gran Chaco verfügt über eine savannenartige Vegetation, welche von den Algarrobo-Bäumen dominiert wird.

Die Pampa ist geprägt von ausgedehnten Graslandschaften mit verschiedensten Gräsern. Von Eukalyptus, amerikanischen Platanen und Akazien abgesehen, finden sich hier keine Bäume.

Patagonien liegt im Schatten der Anden und ist eine karge und weitestgehend baumlose Landschaft. Hier herrschen, wie in der Pampa, auch die Gräser vor. Daneben findet man verschiedenste krautige Gewächse und Sträucher.

Pehuén (CC BY by Scott Zona)In den Vorgebirgen der südlichen Anden und auf Feuerland finden sich ausgedehnte Nadelwälder mit Fichten, Zypressen, Kiefern, Zedern und anderen Nutzhölzern. Nahe der chilenischen Grenze gibt es vereinzelte Gruppen von Scheinbuchen. Eine Besonderheit ist der Pehuén (auch Araucaria genannt), eine nur in den Südanden heimische Baumart mit einem langen Stamm und einer ausgeprägten schirmförmigen Baumkrone.Blüte des Ceibos (CC BY by Tree Species)

In den trockenen, nördlichen Hochlagen der Anden finden sich in den ariden Halbwüsten viele Kakteen und Dornsträucher. Ansonsten ähnelt die Flora der in Patagonien.

Die Blüte des Ceibos (Korallenbaum) ist eines der Nationalsymbole Argentiniens.

 

Fauna im Reiseland Argentinien

Andenkondor (CC BY-SA by Hugo Pédel)Im tropischen Norden ist die Tierwelt äußerst vielfältig. Hier kann man hauptsächlich verschiedene Affenarten, Jaguare, Pumas, Ozelote, Waschbären, Nasenbären, Ameisenbären, aber auch Tapire, Nabelschweine und Reptilien, wie Schlangen und Alligatoren, antreffen. Die Vogelwelt beherbergt hier Kolibris, Flamingos und Papageien. In den Flüssen sind neben vielen anderen Fischen auch Piranhas zu finden.

In der Pampa findet man Gürteltiere, Mähnenwölfe, Pampasfüchse, Pampaskatzen, Pampashirsche, Nandus und verschiedene Greifvögel, wie Falken sowie Reiher.

In den kargen Gebieten der Anden trifft man auf die wilden Lamas, Guanakos und Vikunjas, sowie auf den Andenkondor. Raubtiere sind die Bergkatze, der Puma und der Andenschakal. An Salzseen finden sich häufig Zugvögel, wie Flamingos.

Pinguine am Beagle-Kanal (CC BY-SA by Josep Renalias)In Patagonien und Feuerland ist die Tierwelt artenärmer. Auch hier leben Pumas, Nandus und Guanakos; der Pudú ist ein kleiner Hirsch der südlichen Anden. Auf Feuerland nisten zudem Kormorane. Die patagonischen Küsten beherbergen Magellanpinguine und Kolonien von Südamerikanischen Seebären und Mähnenrobben.

Die Küstengewässer Argentiniens beherbergen unter anderem Südkaper, Orcas und Commerson-Delfine, daneben Seehechte, Sardinen, Makrelen und Dorados.


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