Sicherheit

Was die Sicherheit angeht, so ist die Kriminalitätsrate in Buenos Aires deutlich höher als im Rest des Landes. In den letzten Jahren ist, seit der Wirtschaftskrise, ein starker Anstieg der Kriminalität zu verzeichnen, auch mit zunehmender Brutalität. Ein sehr vorsichtiger und bescheidener Umgang mit Wertgegenständen ist gerade für Touristen unbedingt zu empfehlen. So sind vor allem Taschendiebstähle, insbesondere in öffentlichen Verkehrsmitteln, am Flughafen und Busbahnhof, an belebten Plätzen, Einkaufsstraßen und innerhalb von Geschäften, an der Tagesordnung. Die Taschendiebe gehen zumeist sehr raffiniert vor und sind oft in Gruppen organisiert. Diese nutzen entweder das Gedränge an belebten Plätzen, oder wenn sie in Gruppen organisiert sind, nehmen sie sich die Zeit ihre Opfer sorgfältig auszuwählen, zu beobachten und auf den richtigen Moment zu warten.


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Das erste Ziel ist immer Bargeld und somit die Geldbörse. In der Geldbörse sollte man also generell nur wenig Bares und keine Dokumente oder wichtige Karten haben. Man sollte sie nie in Rucksäcke, Handtaschen oder hintere Hosentaschen packen. Kreditkarten, Dokumente und größere Geldmengen (sofern wirklich unbedingt nötig) sollte man an der Haut (Brustbeutel oder Gürteltasche) tragen.
Armbanduhren, Schmuck und Kameras kann man tagsüber in den Stadtzentren zwar bei sich haben, aber ein vorsichtiger und bescheidener Umgang mit solchen Wertgegenständen ist gerade für Touristen, die ohnehin schon die Aufmerksamkeit erregen, unbedingt zu empfehlen!
Sofern man sich wirklich einmal in ärmere Viertel (wie Retiro, La Boca oder südlich des Plaza de la Constitución) bewegt, sollte man es unbedingt vermeiden als Tourist und somit als Wohlhabender ausgemacht zu werden.

Generell sollte man zu jeder Tageszeit unbedingt ärmere Viertel und die sogenannten Villa Miserias meiden, da dort besonders Auswärtige (nicht nur Ausländer) Opfer von Kriminellen und Drogenabhängigen werden. Im Zentrum gehört das Viertel La Boca, sowie die Gegend um die Bahnhöfe Constitución und Once (wo sich auch zwei bekannte Rotlichtviertel befinden) dazu. Die Elendsviertel (Villa Miserias) sind selbstverständlich No-go-Areas! So befindet sich die sogenannte Villa 31 unmittelbar am Bahnhof und Bus-Terminal.
Nachts ist es auch im Zentrum und in den gehobenen Stadtteilen empfehlenswert sich mit dem Taxi anstatt zu Fuß fortzubewegen. Die Verwendung öffentlicher Busse (Colectivos), die teilweise rund um die Uhr verkehren, ist kein Problem.

Für den Fall, dass man ausgeraubt oder überfallen wird, empfiehlt es sich durchaus den Tätern „etwas zu bieten“ (eine Uhr oder etwas Bargeld) und sie somit zufrieden zu stellen. In Folge von Frust, Ungeduld oder (wie es oft der Fall ist) durch Drogeneinfluss, können die Täter aggressiv reagieren.

Villa 31

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Die Villa 31 ist die bekannteste und größte informelle Siedlung in Buenos Aires. Sie liegt im innerstädtischen Stadtteil Retiro und grenzt unmittelbar an den Bahnhof und Bus-Terminal.

Es gibt allerdings noch einen weitgehend zusammengewachsenen Komplex von drei Slums im Stadtviertel Barracas, bekannt als Villa 21 – 24 – NHT Zavaleta, der mit ca. 45.000 Einwohnern noch größer ist als Villa 31.

Gesundheit

Es gibt in Buenos Aires keine besonderen Gesundheitsrisiken. Das Leitungswasser kann meist bedenkenlos getrunken werden, hat aber einen hohen Chlorgehalt und schmeckt daher nicht allzu gut. Durch Abkochen des Wassers beziehungsweise trinken von Tee geht man auf Nummer sicher.

Das Baden im Río de la Plata, der inzwischen sehr verschmutzt ist, ist gesetzlich verboten. Badestrände liegen 50 km südlich der Stadt, in der Nähe von Magdalena, ansonsten ist eher das Tigre-Delta empfehlenswert.